THE TRANSMONGOLIAN KITE-TRIKE-TOUR

Samstag, 20. Juni 2015

Und jetzt?


Von UB sollte es eigentlich Richtung China weitergehen, aber ich möchte lieber noch in der Mongolei bleiben und diese in der Gesamtlänge von West nach Ost durchqueren!
Problematisch könnte es jedoch in Erdeentsay werden, da dieser Grenzübergang zu Russland offiziell nur für mongolische und russische Passinhaber geöffnet ist.
Das bestätigt leider auch das Immigration Office in UB, sowie die Tourist-Information.
So What?

Einem Internet-Post nach, ist hier 2012 ein Radfahrer über die Grenze gekommen und mit viel Glück klappt`s bei mir ja auch;) Im schlimmsten Fall geht’s nochmal min. 1000 km zurück nach UB.  
...das Wichtigste ist bereits besorgt!

...einfach einkaufen! Klappt leider, oder vielleicht zum Glück nur in UB!

Donnerstag, 18. Juni 2015

Trying to hard @ the Wind | Everyday KITE-TRIKE-TOUR! crash / breakdown ...

FLYSURFER-Kites im Härtetest.

Ich verwende für die TKTT zwei veschiedene Kite- Typen von FLYSURFER:
PEAK, ein Single- Skin-Kite, der sich zum einen durch sein geringes Gewicht auszeichnet und zum anderen schon bei Leichtwind abgeht wie die Post. Ein PEAK mit 6 QM entwickelt dabei die Kraft von einem herkömmlichen 9 QM- Kite. Der PEAK war bisher immer mein Joker, wenn meine Kraft am Berg oder im Treibsand nicht mehr gereicht hat;)
VIRON, eigentlich als Trainer-, bzw. Kinder- und Schulungskite konzipiert, ist meine Alltagszugmaschine in der Mongolei. Er ist auch bei extrem böigen Wind und im Sturm noch sicher einsetzbar und hat mich bisher über die steilsten Pässe in der Mongolei gebracht. Beide Modelle sind dabei extrem widerstandsfähig und reißfest. Da ich mich gleichzeitig auf Himmel und Hölle, äh Piste, konzentrieren muss, landen die Kites natürlich des öfteren recht unsanft auf dem Boden.
Dieser ist gespickt von Steinscherben und kleinen Dornengewächsen, die nur darauf warten, einen Drachen zu fressen. Macht aber nix, bis auf ein paar kleine Schnittwunden haben die Kites diesen absoluten Härtetest ausgezeichnet bestanden.
Für mich kamen von Anfang an nur Kites von flysurfer in Frage, da Sie Material-, Sicherheits- und Qualitätsmäßig der Konkurrenz davonfliegen und das zahlt sich für mich jetzt aus!

Vielen Dank an dieser Stelle an Armin & Ernst,(FLYSURFER) + TEAM, die von Beginn an das KTT- Projekt geglaubt haben und mich tatkräftig unterstützen.






Meeting Uncle Klaus!


Nicht ganz zufällig treff` ich in UB meinen Onkel, der hier auf sein russisches Visum und natürlich auf mich wartet. Klaus ist ebenfalls mit dem Rad unterwegs und kommt aus südlicher Richtung / China. Toll, wenn man nach so vielen Wochen jenseits der Heimat endlich mal Verwandtschaft trifft! 


Per Anhalter durch die Galaxis!



> 3000 Kilometer KITE-TRIKE-TOUR! Stop- Ulaan Bator.
Die letzten 14 Tage, seit meinem Aufenthalt in Altai, waren die reinste Rallye!
Die Tagesetappen lagen dabei im KITE-TRIKE-Mix zwischen 40 und 140 Kilometern- je nach Strecke und Windrichtung. Die letzten Kilometer musste ich samt Trike und gesamter Ausrüstung trampen, da ich ansonsten nicht pünktlich zum 15.06. im Immigration- Office / UB erschienen wäre, um mein Visum zu verlängern.
Trampen in der Mongolei ist natürlich reine Glückssache, aber das Glück war wiedermal auf meiner Seite, sodass nach einer halben Stunde vergeblichen Wartens, das einzige Auto angehalten und mich direkt nach UB, zum Immigration-Office gebracht hat...


Mittwoch, 17. Juni 2015

Scorpion fs im Härtetest.


Es ist unglaublich, was für Belastungen das Trike von HP-Velotechnik hier standhalten muss. Eine „normale“ Radreise durch die Mongolei ist schon eine große Herausforderung für jedes Mountainbike oder Reiserad.. Durch den Einsatz der Kites potenziert sich die Belastung des Rades natürlich, denn die Geschwindigkeit ist zum Teil um ein vielfaches höher und es wirken erhebliche
Seiten- und Torsionskräfte auf das Liegerad ein. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit und der Doppelbelastung, bezüglich der Konzentration auf Piste und Luftraum, bleibt es nicht aus, das so manches Schlagloch und diverse Hindernisse übersehen werden. Die Folge sind harte Schläge auf Rad und Rahmen, sowie schwere Stürze oder gar Überschläge samt Gepäck und Fahrer.

Ich bin heilfroh, das ich mich für das Scorpion fs entschieden hab, denn nach über 3000 Kilometern brutalster Beanspruchung lassen sich keine ernsthaften Mängel am Trike feststellen. Die Qualität von HP- Velotechnik spricht hier für sich- meinen persönlichen Härtetest hat das Rad jedenfalls schon jetzt mit Bravur bestanden!

Freitag, 5. Juni 2015

70 Kilometer Long- Distance-Kiting // Mongolia Extrem!



Mit dem Kopf in der Schlinge (oder den den Kite-Leinen)


Dreckig, Fertig, Kaputt aber Glücklich!


Wow! Es gibt nichts aufregenderes, als bei einem beginnenden Sandsturm mit dem Kite-Trike durch die Wüste zu heizen. Trotz Sturz und Lenkerbruch geht es weiter, denn die Alternative heißt Push-Trike und das macht so überhaupt keinen Spaß. Der Lenker wird provisorisch mit einer Kamerahalterung fixiert und schon geht es weiter, durch teils völlig versandete Pisten, die der Kraft des Drachen (VIRON 4.0) nichts entgegen setzen können. Anhalten oder Pause machen gilt nicht, denn der Drache hat hier keine Möglichkeit sicher zu landen und der Wind zieht inzwischen orkanartig an, so das meine volle Aufmerksamkeit dem Drachen und der Piste gehört-

...on the Road again...

Frühstück mit Emre aus Frankreich // 30km westlichvon Altai.

...mach mir die Welt, wie Sie mir gefällt // klappt nicht immer ;)

Fliegen fliegen auf mein Zelt

Einkaufsmöglichkeit ( Leider nur Kekse heute)

Zelten im Entwässerungskanal // Leider regnet es gerade ,)

Der feine Unterschied zwischen schieben & ziehen.

Mittwoch, 27. Mai 2015

THE TRANSMONGOLIAN KITE-TRIKE-TOUR | A DREAM



Perfekt asphaltierte Straßen, der Wind aus NW.
Kein Verkehr, keine Hindernisse!
Dieser Kite-Trike-Traum wurde am Tolbo Nuur war.
Leider nur ein Traum, denn die Realität der Straße sieht in der Mongolei meist anders aus...

Perfekt asphaltierte Straßen, der Wind aus NW.
Kein Verkehr, keine Hindernisse!
Dieser Kite-Trike-Traum wurde am Tolbo Nuur war.
Leider nur ein Traum, denn die Realität der Straße sieht in der Mongolei meist anders aus...

THE TRANSMONGOLIAN KITE-TRIKE-TOUR | Welcome to Reality!




Los! Noch ein bisschen! Wir haben es gleich geschafft! Ich rede mit meinen Kites, als wären es meine Schlittenhunde, während Sie mich einen Pass mit bis zu 15 % Steigung hochziehen. Die Piste ist übel und gefährlich, es stürmt, aber ich bin voll Adrenalin und kann und will hier nicht anhalten. Ich weiß noch genau was für eine Quälerei es gestern war, das Trike + Gepäck den Berg hochzuschieben. Am Gipfel angekommen beendet ein heftiger Sandsturm diesen perfekten Trip, von dem ich an diesem Tag nicht mehr runter komme!

Zum Durchdrehen!



Mein Traum!

Ich kann es nicht fassen auf welche Art und Weise mein Traum in der Mongolei war wird.
Ein unbeschreibliches Gefühl, wenn dich die Drachen mit voller Wucht einen 2800m - Pass hochziehen! 
Oder dich durch den Pistensand ziehen, der sonst nur durchzuschieben ist...
Absolut geniales Material, was Flysurfer mir hier zu Verfügung stellt!








By the Way!


Immer noch Planet Erde!

Tsambagarav Uul

Nach 3 Tagen der erste Baum! Ich verehre Ihn wie die Buddhisten, die Ihn mit kleinen Gebetswimpeln dekorieren.

Meteobus!

Diesen Spuren (mong. Straßen) muss ich gewöhnlich irgendwie Folgen. Davon gibt es oft 10-20 nebeneinander und man muss gut aufpassen, das man nicht vom Haupttreck abkommt und sich verliert...

Unbekanntes Trampeltier lauf Heim, ich kann dich nicht behalten.

Touristen! 2 Neuseeländer + 1 Koreaner auf einen Streich! Mich plagen an diesem Tag heftige Rückenschmerzen- zum Glück hat der Koreaner eine ganze Hausapotheke dabei.Glück!

Ein wiederkehrender Alptraum!

Meine Nachbarn beim Zelt, äh, Ger aufbauen

Rad ab!



Aus der Ferne beobachte ich diesen chinesischen LKW, der während der Fahrt ein entscheidendes Bauteil verliert. Ich stoppe ihn und geb dem Fahrer einen Hinweis. Das Rad ist samt Achse einfach abgebrochen.

Freitag, 22. Mai 2015

Kite-Try-Tour
















Ich weiß nicht, wie oft ich diese Drachen schon in Russland ein- und ausgepackt 
habe. Der Wind kommt zwar aus den geplanten Richtungen, aber immer wenn ich gerade alles startklar gemacht habe – absolute Flaute--- die dann 5min anhält, bevor es wieder losgeht- oder auch nicht. Die russischen Autofahrer haben mich bestimmt für verrückt erklärt und sich gefragt, warum dieser Typ abseits seines Dreirades in der Pampa steht und sich an einer Stange festhält.
Aber Jetzt!

In der Mongolei gab es gleich am zweiten Tag einen super Kite- Spot auf geteerter Straße, der schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das sein könnte, was da im weiteren Verlauf der Reise noch kommen könnte...



Mongolian Streets!

Tag 1 | Mongolei!

Die Mongolei ist sehr krass, extrem, lebensfeindlich, groß und wunderschön.
Deshalb gibt’s hier in nächster Zeit bestimmt viele Landschaftsaufnahmen, die versuchen, das ganze irgendwie festzuhalten.
Gleich nach der russischen Grenze hört der Straßenbelag abrupt auf und es beginnt eine widerliche Wellblech-Schotterpiste, die bestenfalls von LKWs / oder 4WD befahren werden kann. Alle anderen Verkehrsteilnehmer suchen sich neben der Haupttrasse ihren eigenen Weg. Das karge, weite Land gleicht eher dem Mars als der Erde und jegliches Leben scheint hier unmöglich zu sein.
Ich näher mich der ersten Grenzstadt (Tsagaanuur) und plötzlich beginnt wieder eine perfekt geteerte Straße, die theatralisch von mir begrüßt wird. An der Einfahrt zum Dorf steht ein Wassertanklaster- der nette Kasache füllt bereitwillig meinen Wassersack und meine Stimmung steigt geschwinnt. Die Suche nach dem ersten Zeltplatz wird allerdings schwierig, den Sichtschutz gibt es hier weit und breit keinen. So verbringe ich die erste Nacht in der Mongolei hinter einen Steinscherbenhaufen. Die sternenklare Nacht ist kalt und totenstill- hier braucht man keinen Sichtschutz und muss sich vor niemanden verstecken.


Nach anderthalb akklimatisierenden Tagen in der (kasachischen) Stadt Uglij, geht es nun weiter südlich in Richtung Khovd.